Das war unser Halbjahresprogramm 2002 - 2. Halbjahr
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Sie waren freundlich eingeladen!
Christlich-religiöse,
kirchengeschichtliche, zeitkritische und kulturelle Themen haben uns in Vorträgen mit profilierten
Referentinnen und Referenten beschäftigt. |
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September
2002 |
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Neuer
Termin:
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Donnerstag, 5. bis Donnerstag, 12. September 2002 Studienfahrt
zum Bodensee Das Bodenseegebiet, Ausgangsort großer abendländischer Kultur, ist das Ziel einer 8-tägigen Studienreise. Über viele Jahrhunderte schufen der fruchtbare Boden und das milde Klima eine wichtige Vorraussetzung für die Ansiedlung mächtiger Klöster und reicher Handelsstädte. In den letzten Jahrzehnten fanden vor allem Maler und Literaten ihre Anregung und Heimat am Ufer des Sees. Während der Reise finden neben Besichtigungen von Kunst und Kultur auch landschaftliche und kulinarische Besonderheiten im Programm einen Platz. Die Unterbringung erfolgt im Bad-Hotel in Überlingen.
Der Reisepreis pro Person im Doppelzimmer beträgt
700 €,
der Einzelzimmerzuschlag 100 €.
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Dienstag, 17. September 2002 Prof. Dr. Klaus-Peter Hertzsch, Jena "Vertraut den neuen Wegen!" - Die Zukunft der Kirche in einer veränderten Welt - Prof. Hertzsch hat aus
Krankheitsgründen seinen Vortrag abgesagt. Weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte dieses Liedes auf unserer Sonderseite |
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| Montag, 23. September 2002 Dr. Gerard Mortier, Essen "Mozart heute" - mit einer Einführung in 'Don Giovanni' - Wolfgang Amadeus Mozart, der "gottgeliebte", wird gerne als eines der großen Genies und Wunderkinder der westlichen Neuzeit gefeiert. In der Tat schaffte er in seinen nur 35 Lebensjahren ein schier unerschöpfliches Oeuvre, dessen Fantasie in allen Bereichen - den Messen, den Instrumentalwerken, in der Kammermusik, den Sinfonien, der Vokalmusik und den Opern - unerreicht scheint. Auch wenn also Mozarts Genie als unbestritten gilt, müssen wir uns heute doch die Frage stellen, wie diese Musik auch heute noch junge Menschen animieren und faszinieren kann, wie man Opern- und Konzertabende kreieren kann, die die Codes dieser wunderbaren Musik so übersetzt, dass sie für heute verständlich und in ihrer Relevanz erkennbar werden. Neben einigen allgemeinen Beobachtungen zu Mozart und seiner Musik wird dieser Vortrag auf ein Mozart-Projekt eingehen, das ich gemeinsam mit dem belgischen Choreographen Alain Platel entwickele, das im Mai 2003 in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden wird und schließlich die in diesen Wochen laufende Inszenierung von Klaus Michal Grüber von "Don Giovanni" im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen behandeln. |
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Oktober
2002 |
| Donnerstag, 3.
Oktober 2002 19.00 Uhr Ruhrfestspielhaus - RUHRTriennale Besuch der Opernaufführung 'Don Giovanni' von Wolfgang Amadeus Mozart
Sie hören die ersten Takte der Ouvertüre
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Johann Wolfgang von Goethes Urteil über Don Giovanni an Eckermann am 20. Juni 1831
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Montag, 7. bis Freitag, 11. Oktober 2002 „Die zehn Gebote – Werte von gestern – Maßstab für heute?“ Theologische Studientagung in der Landvolkshochschule Freckenhorst
Die diesjährige
theologische Studientagung befasst sich mit der in den letzten Jahren immer
wieder neu auftretenden Wertediskussion. Ausgehend von den 10 Geboten des
Alten Testamentes wird die Frage zu klären sein, inwieweit diese überhaupt
„christlich“ sind, für ein „christliches“ Leben verpflichtend und
für einen multikulturellen Staat als ethische Grundlage heute dienen
können. Und: wo finden sich „weltliche“ Wertmaßstäbe, die allgemein
anerkannt werden? Die
Organisation dieser Studientagung hat Peter R. Seeber, der gern auch das genaue Programm
zusendet. (Tel. 02361-499345). |
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Montag, 14. Oktober 2002 Karlheinz Allekotte, Recklinghausen "Integration von Glaubensflüchtlingen" - Das Schicksal der Hugenotten - Der Vortrag schildert den spannenden und leidvollen Verlauf der französischen Reformation. Das Wirken von Calvin, der Katharina von Medici und der französischen Könige werden ebenso erwähnt wie die Bartholomäusnacht, die Bürgerkriege und der Religionswechsel Heinrich IV. („Paris ist eine Messe wert“). Das Edikt von Nantes, seine Aufhebung und die Vertreibung der Hugenotten sind wesentliche Kapitel der Reformation, die mit der Aufnahme der Glaubensflüchtlinge in Deutschland und Europa beendet ist. Der Vortrag steht im engen Zusammenhang mit der Tagesexkursion zum Hugenottenmuseum in Karlshafen. |
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Samstag,
19. Oktober 2002,
8.00 Uhr Abfahrt 8.00 Uhr ab
altem Busbahnhof Recklinghausen, Wickingplatz |
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Dienstag,
29. Oktober 2002 |
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November
2002 |
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Dienstag, 5. November 2002
„Freidenker und Freigeister“ |
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Freitag, 8. November 2002 Eintritt für
Mitglieder: 3 €. |
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Mittwoch,
13. November 2002, Die Filme werden kurz eingeführt, auf großer Leinwand gezeigt und dann im gemeinsamen Gespräch vertieft. |
| Donnerstag,
21. November 2002 Prof. em. Dr. Karl-Wilhelm Dahm, Münster „Globalisierung: Unser Vorteil - und die Dritte Welt?" Für viele Menschen ist „Globalisierung“ zum wichtigsten Sündenbock für Armut, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung geworden – beinahe für alles, was in unserer Welt schlecht und beklagenswert ist. Das ist deshalb gefährlich, weil man so kaum noch wahrnimmt, welch große positive Wirkungen sich aus den ständig zunehmenden internationalen Verflechtungen auf vielen politischen, kulturellen und auch wirtschaftlichen Gebieten ergeben haben. Es ist sogar besonders gefährlich, weil durch die pauschale Globalisierungskritik die konkreten Ursachen der Einzelprobleme wie Armut oder Umweltzerstörung nicht mehr gründlich genug erforscht und konkret bekämpft werden. Mit verbalen oder gewalthaltigen Demonstrationsattacken gegen den unfassbaren Moloch „Globalisierung“ wird da wenig ausgerichtet. Was uns ethisch gesehen hauptsächlich fehlt ist die weltweite Verständigung auf eine Prioritätenliste unserer Werte, vor allem darauf, dass eine demokratisch legitimierte Politik die Rahmenbedingungen der Wirtschaft neu definieren und zu deren Einhaltung durchzusetzen in der Lage sein muss. |
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2. Film- und Gesprächsabend mit Pfarrer Thomas Damm, Recklinghausen-Süd Einzelheiten siehe Veranstaltung 13. November 2002 |
Mittwoch, 27. November 2002, Gemeindezentrum Recklinghausen-Süd, Magdalenenstr. 3 - 5 „Zivilcourage und christliche Existenz“ Central Station, Walter Salles, Brasilien 1997 |
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Dezember 2002 |
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Donnerstag,
5. Dezember 2002 |
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Mittwoch,
11. Dezember 2002 13.30 Uhr |
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Wegen der notwendig langfristigen Planung folgt hier noch eine Vorschau auf zwei wichtige Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2003 |
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7. Januar 2003, Christus-Kirche Dr. Eugen Drewermann, Paderborn „Und der Fisch spie Jona an Land“ Das Buch Jona tiefenpsychologisch gedeutet Das Büchlein Jona gehört ohne Zweifel zur Weltliteratur, nicht nur seines literarischen Ranges, sondern auch seines Inhalts wegen. Kaum eine Prophetengestalt der Bibel wie der Mann Jona ist so sehr identisch mit dem Programm und dem Auftrag, Gott ohne Ausschluss allen Völkern zu bringen. In der Bibel sonst kann nicht selten sehr eng, nach Art eines strengen nationalistischen Erwählungsglaubens, von Gott gesprochen werden. Das Büchlein Jona denkt und fühlt universalistisch. Im Strom des sogenannten Alten Testamentes stellt es eine der wichtigsten Korrekturen gegenüber jeglicher theologischen Verengung dar. Eintritt für Nicht-Mitglieder: 6 €; für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose: 3 €. Vorverkauf 18.11. – 20. Dezember 2002 in der Geschäftsstelle Limperstraße 15 und darüber hinaus bis zum 6. Januar 2003 in der Paulus-Buchhandlung, Kellerstr. 14, Recklinghausen |
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Sonntag, 25. Mai, bis Donnerstag, 5. Juni 2003 Kunsttradition
zwischen Nord und Süd Einmalige Kunst und Kultur in Kirchen, Schlössern und Museen und dazu die herrliche Landschaft – das können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Studienfahrt im Frühsommer 2003. erleben. Bozen, Meran, Brixen, Sterzing, das Grödnertal, das Pustertal, der Vinschgau und die Dolomiten, das sind nur einige Ziele, die auf dem Programm stehen.
Flügelaltar von Jörg Lederer (gestorben 1550) in der Spitalkirche in Latsch / Vinschgau
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Unsere Veranstaltungen im Rahmen des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen & Lippe e.V. sind offen für jedermann. |
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Für
das Programm sind verantwortlich:
Vorsitzender: |