Das war unser Halbjahresprogramm 2002 -  2. Halbjahr

Sie waren freundlich eingeladen!

Christlich-religiöse, kirchengeschichtliche, zeitkritische und kulturelle Themen haben uns in Vorträgen mit profilierten Referentinnen und Referenten beschäftigt.
Und dazu gab es eine große Studienfahrt, eine Studientagung und Tagesexkursionen.
Das detailliert beschriebene Themenangebot finden Sie auf diesen Internetseiten.



Unsere Veranstaltungen im Rahmen des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen & Lippe e.V. sind offen für alle, die sich angesprochen fühlen.
Man kann bei uns aber auch Mitglied werden. Wir freuen uns über jede Person, die unsere Veranstaltungen besucht und durch einen Jahresbeitrag - vielleicht auch durch eine Spende - fördert.
Mitglieder haben freien Eintritt zu allen Vortragsveranstaltungen und werden regelmäßig durch Mitglieder-Rundbriefe informiert.
Der Jahresbeitrag beträgt für Einzelpersonen 20 €, für Ehepaare und Lebensgemeinschaften 35 €, für Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose 5 €. Sowohl der Mitgliedsbeitrag als auch Spenden können im vollen Umfang steuerlich abgesetzt werden, da die Ev. Akademie Recklinghausen e.V. als gemeinnützig anerkannt ist.
Der Eintritt für Nichtmitglieder beträgt in der Regel 3 €, für Schüler, Studenten, Auszubildende und Arbeitslose 1,50 €.

Alle Veranstaltungen beginnen - sofern nicht anders angegeben - um 20.00 Uhr im „Haus des Kirchenkreises“


an der Limperstraße 15 (neben der Christuskirche) in Recklinghausen.

Hier die  Wegbeschreibung mit Straßenkarte

und hier die Wegbeschreibung nur als Text.

September 2002

Dienstag, 3. September 2002

Neuer Termin:
Dienstag, 17. September 2002


Superintendent Peter Burkowski,
Recklinghausen

„Kirche mit Zukunft
"
- Gesellschaftlicher Wandel und neue Herausforderungen für die evangelische Kirche -

     Die gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte haben viele Namen gefunden: Medien- gesellschaft, Risikogesellschaft, Wissensgesellschaft, Ellenbogengesellschaft. Begriffe wie „Globalisierung“ oder „Säkularisierung“ bestimmen unsere Zeit. Die täglichen Börsenwerte sind wichtiger geworden als der sonntägliche Gottesdienst. Auch im Blick auf die Kirche muss sich alles rechnen. Ungeschminkt wird gefragt: Was habe ich davon? Und wenn diese Frage keine befriedigende Antwort erhält, wird der Kirchenaustritt erwogen. Was bedeutet das für die evangelische Kirche? Sie ist nach wie vor und in Zukunft verstärkt gefragt. Sie soll Werte vermitteln und Orientierung bieten. Das tut sie, wenn sie bei ihrem Auftrag bleibt: die Gottesfrage in der Welt wach zu halten und sie an die Gesellschaft zu stellen.

      

Donnerstag, 5. bis Donnerstag, 12. September 2002

Studienfahrt zum Bodensee
Kulturschätze am Bodensee

     Das Bodenseegebiet, Ausgangsort großer abendländischer Kultur, ist das Ziel einer 8-tägigen Studienreise. Über viele Jahrhunderte schufen der fruchtbare Boden und das milde Klima eine wichtige Vorraussetzung für die Ansiedlung mächtiger Klöster und reicher Handelsstädte. In den letzten Jahrzehnten fanden vor allem Maler und Literaten ihre Anregung und Heimat am Ufer des Sees. Während der Reise finden neben Besichtigungen von Kunst und Kultur auch landschaftliche und kulinarische Besonderheiten im Programm einen Platz.

Die Unterbringung erfolgt im Bad-Hotel in Überlingen. Der Reisepreis pro Person im Doppelzimmer beträgt 700 , der Einzelzimmerzuschlag 100 .
Die Reiseleitung hat
Eleonore Kloppenburg (Tel. 02361/16345).
Nach der Ankündigung im letzten Halbjahresprogramm ist diese Reise inzwischen ausgebucht. 

 

Dienstag, 17. September 2002

Prof. Dr. Klaus-Peter Hertzsch,
Jena

"Vertraut den neuen Wegen!"
- Die Zukunft der Kirche in einer veränderten Welt - 

Prof. Hertzsch hat aus Krankheitsgründen seinen Vortrag abgesagt.
Am 17. September spricht dafür Superintendent Peter Burkowski

(siehe oben!)


    
Die Welt verändert sich unaufhörlich und wir fragen: Was bedeutet das für die Gestalt und die Zukunft der Kirche in dieser Welt? Den Kirchen in der DDR stellte sich diese Frage unausweichlich und ständig; jetzt stellt sie sich uns gemeinsam im vereinigten Deutschland. Unsere Erfahrung zeigt, wie nicht die Politur ihrer Oberfläche, sondern wie die Stärke ihrer Fundamente Vertrauen schaffen kann für die neuen Wege der Kirche in die Zukunft.

Prof. Dr. Klaus-Peter Hertzsch ist der Dichter des Liedes „Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist“ (EG 395)

Weitere Informationen zur Entstehungsgeschichte dieses Liedes auf unserer Sonderseite

  


 

Montag, 23. September 2002

Dr. Gerard Mortier,
Essen

"Mozart heute"
- mit einer Einführung in 'Don Giovanni' - 

    
Wolfgang Amadeus Mozart, der "gottgeliebte", wird gerne als eines der großen Genies und Wunderkinder der westlichen Neuzeit gefeiert. In der Tat schaffte er in seinen nur 35 Lebensjahren ein schier unerschöpfliches Oeuvre, dessen Fantasie in allen Bereichen - den Messen, den Instrumentalwerken, in der Kammermusik, den Sinfonien, der Vokalmusik und den Opern - unerreicht scheint. Auch wenn also Mozarts Genie als unbestritten gilt, müssen wir uns heute doch die Frage stellen, wie diese Musik auch heute noch junge Menschen animieren und faszinieren kann, wie man Opern- und Konzertabende kreieren kann, die die Codes dieser wunderbaren Musik so übersetzt, dass sie für heute verständlich und in ihrer Relevanz erkennbar werden.
     Neben einigen allgemeinen Beobachtungen zu Mozart und seiner Musik wird dieser Vortrag auf ein Mozart-Projekt eingehen, das ich gemeinsam mit dem belgischen Choreographen Alain Platel entwickele, das im Mai 2003 in der Gebläsehalle im Landschaftspark Duisburg-Nord stattfinden wird und schließlich die in diesen Wochen laufende Inszenierung von Klaus Michal Grüber von "Don Giovanni" im Ruhrfestspielhaus Recklinghausen behandeln.

Oktober 2002

Donnerstag, 3. Oktober 2002
19.00 Uhr Ruhrfestspielhaus
- RUHRTriennale

Besuch der Opernaufführung 'Don Giovanni' von Wolfgang Amadeus Mozart

Sie hören die ersten Takte der Ouvertüre


Eintrittskarten für die Preiskategorie C 48 € können unter Tel. 02361-499345 bestellt werden.



     „Wie kann man sagen, Mozart habe seinen Don Juan komponiert! – Komposition! Als ob es ein Stück Kuchen oder Biskuit wäre, das man aus Eiern, Mehl und Zucker zusammenrührt! Eine geistige Schöpfung ist es, das Einzelne wie das Ganze aus dem Geiste und Guß und von einem Hauch eines Lebens durchdrungen, wobei der Produzierende keineswegs versuchte und stückelte und nach Willkür verfuhr, sondern wobei der Dämonische Geist seines Genies ihn in der Gewalt hatte, so dass er ausführen musste, was jener gebot.“

Johann Wolfgang von Goethes Urteil über Don Giovanni an Eckermann am 20. Juni 1831

 

Montag, 7. bis Freitag, 11. Oktober 2002

 „Die zehn Gebote – Werte von gestern – Maßstab für heute?“

Theologische Studientagung in der Landvolkshochschule Freckenhorst

 

     Die diesjährige theologische Studientagung befasst sich mit der in den letzten Jahren immer wieder neu auftretenden Wertediskussion. Ausgehend von den 10 Geboten des Alten Testamentes wird die Frage zu klären sein, inwieweit diese überhaupt „christlich“ sind, für ein „christliches“ Leben verpflichtend und für einen multikulturellen Staat als ethische Grundlage heute dienen können. Und: wo finden sich „weltliche“ Wertmaßstäbe, die allgemein anerkannt werden?

Die Organisation dieser Studientagung hat Peter R. Seeber, der gern auch das genaue Programm zusendet. (Tel. 02361-499345).

Als Referent konnte Dr. Johannes Eurich (s. Foto rechts) von der Universität Bochum gewonnen werden, der gemeinsam mit Pfarrer i. R. Peter R. Seeber die Tagung inhaltlich leiten wird. Neben den Arbeitseinheiten sind wie stets auch Unternehmungen in die landschaftlich und kulturell interessante Umgebung geplant.

Der Teilnahmepreis beträgt 175 € pro Person im Doppelzimmer; EZ-Zuschlag 25 €.

Montag, 14. Oktober 2002

Karlheinz Allekotte,
Recklinghausen

"Integration von Glaubensflüchtlingen"
- Das Schicksal der Hugenotten - 

    
Der Vortrag schildert den spannenden und leidvollen Verlauf der französischen Reformation. Das Wirken von Calvin, der Katharina von Medici und der französischen Könige werden ebenso erwähnt wie die Bartholomäusnacht, die Bürgerkriege und der Religionswechsel Heinrich IV. („Paris ist eine Messe wert“). Das Edikt von Nantes, seine Aufhebung und die Vertreibung der Hugenotten sind wesentliche Kapitel der Reformation, die mit der Aufnahme der Glaubensflüchtlinge in Deutschland und Europa beendet ist.

Der Vortrag steht im engen Zusammenhang mit der Tagesexkursion zum Hugenottenmuseum in Karlshafen.

 

   

Samstag, 19. Oktober 2002, 8.00 Uhr

Fahrt zum Hugenottenmuseum in Karlshafen und zum Kloster Bursfelde

     Das Deutsche Hugenotten-Museum in Bad Karlshafen in einer ehemaligen Tabakfabrik dokumentiert die Geschichte der als Hugenotten verunglimpften Protestanten aus Frankreich. Anhand von zahlreichen Urkunden und Gegenständen wird das Schicksal dieser religiösen Minderheit gezeigt. Die einzelnen Themen sind: Verbreitung der calvinistischen Reformation, Religionskriege, Duldung durch das Toleranzedikt von Nantes, dessen spätere Aufhebung durch Ludwig XIV. zur Flucht von ca. 200.000 Hugenotten führte, Ansiedlung von Hugenotten in Hessen-Kassel, Brandenburg und Brandenburg-Bayreuth, ihr wirtschaftlicher und kultureller Beitrag.
            Die Benediktinerabtei Bursfelde an der Weser, 1093 gegründet, war im 15. Jh. Zentrum der klösterlichen Reformbewegung. 1542 gab es eine reformatorische Klostervisitation. Seit 1648 endgültig evangelisch. Bis 1672 lebte eine Mönchsgemeinschaft mit einem Abt dort. Später wurde das Kloster säkularisiert. Seit 1828 wird der Titel „Abt von Bursfelde“ einem Professor der Ev. Theol. Fakultät der Universität Göttingen verliehen. Heute bietet das Kloster Einkehr- und Meditationstage und Kurse an, die dem vertiefenden Kennenlernen der Bibel und des christlichen Glaubens dienen.

Die Webseiten vom Hugenottenmuseum und von Kloster Bursfelde können rechts angeklickt werden 

Abfahrt 8.00 Uhr ab altem Busbahnhof Recklinghausen, Wickingplatz
Teilnahmepreis: 30
Schriftliche Anmeldung bei Peter R. Seeber,
Ostseestr. 43, 45665 Recklinghausen

Zur Anmeldung gehört die gleichzeitige Einzahlung des Teilnahmebetrages auf das Akademie-Konto 81 331 bei der Stadtsparkasse Recklinghausen (BLZ 426 500 30). Eine Teilnahmekarte wird zugesandt.

         
Hugenottenmuseum Bad Karlshafen




Kloster Bursfelde

Dienstag, 29. Oktober 2002

Prof. Dr. Klaus Tenfeld
,
Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, Bochum

„Ruhrstadt: Geschichte und Vision“

 
    „Ruhrstadt“ ist nur eine Chiffre. Das Wort soll in erster Linie Aufmerksamkeit erzeugen. Niemand will eine Riesenstadt kreieren. Diese gleichmäßig gewachsene Region mit mehr als einem Dutzend eigener Zentren ist ja gerade weltweit einzigartig. Aber diese Einzigartigkeit verlangt auch nach einzigartigen politischen Lösung zur gemeinsamen Administration. Hier ist das Land gefragt. Wir brauchen eine „Lex Ruhris“.

 

         

November 2002

Dienstag, 5. November 2002

Dr. Andreas Fincke, Berlin

„Freidenker und Freigeister“
- Kirchenkritische Organisationen im Aufwind - 


     Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich seit der Wiedervereinigung Deutschlands ein tiefgreifender Wandel im Bereich der freigeistigen bzw. kirchenkritischen Organisationen vollzogen. Eine besondere Rolle spielt dabei der 1993 in Berlin gegründete „Humanistische Verband Deutschlands“ (HVD) als Dachverband der Konfessionslosen. Zwar ist seine Mitgliederbasis noch relativ bescheiden, das Erscheinungsbild des Vereins und seine politische Arbeit sind jedoch von ernstzunehmender Ausstrahlungskraft.
     Auffallend gering ist dagegen der politische und geistige Einfluss der traditionellen Freidenker, die überwiegend im „Deutscher Freidenker-Verband, Sitz Dortmund“ organisiert sind. Auch andere kirchenkritische Organisationen haben mehr Einfluss, als man häufig denkt.




        

Freitag, 8. November 2002

Konzert der Gruppe NASCHUWA

„dos lebn is a tants
"

     Das aktuelle Konzertprogramm der Gruppe NASCHUWA spannt einen weiten musikalischen Bogen. Vom Wohl und Weh des Alltags, vom Zusammenleben im Schtetl und im Ghetto erzählen die jiddischen Lieder dieser musikalischen Reise. Sie machen auch vor Verfolgung und bevorstehender Vernichtung nicht halt. Die Stücke aus der Synagoge, aus der gottesdienstlichen Liturgie, bringen die Alltagserfahrungen in Beziehung zu Gott. Die Klezmer-Musik knüpft an die Tradition der Klezmorim an, die jahrhundertelang auf Hochzeiten, Bar Mizwoth und anderen Festen gespielt haben.
     „Als Nichtjuden führen wir – zusammen mit unserem Publikum – ein musikalisches Gespräch mit jüdischer Kultur. Wir wenden uns einer Welt zu, die einmal unter uns lebendig war, Land und Leute in Deutschland mit geprägt haben, und lassen uns von ihr bereichern.“

Eintritt für Mitglieder: 3 €.
Bitte Eintrittskarten auf der Geschäftsstelle abholen!

Eintritt für Nicht-Mitglieder: 6 €, ermäßigt
für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose: 3 €.

Kartenvorverkauf in der Geschäftsstelle, Limperstr. 15, montags – freitags von 8.00 – 12.00 Uhr.

 



 

        

 








Foto: Lars Hübner

Mittwoch, 13. November 2002,
Gemeindezentrum Recklinghausen-Süd,
Magdalenenstr. 3 - 5


„Zivilcourage und christliche Existenz“

My Name is Joe,
Ken Loach, Schottland 1998

1. Film- und Gesprächsabend mit Pfarrer Thomas Damm, Recklinghausen-Süd

     Zivilcourage als angemessene und mutige Reaktion auf Diskriminierungen und Übergriffe z. B. aus dem rechtsextremen Lager ist seit einiger Zeit ein gesellschaftliches Gesprächsthema in Deutschland. Wünschenswert wäre natürlich Zivilcourage als aktive Haltung, als Lebenseinstellung. Nichtsdestoweniger können thematische Impulse und der Austausch über das angemessene Verhalten in schwierigen Entscheidungssituationen persönlichkeitsbildend und gewinnbringend wirken.
     Die beiden Filme dieser Reihe erzählen auf eindringliche und unterhaltsame Weise von Menschen, die nicht zu Helden geboren wurden, und doch in den Entscheidungssituationen, vor die sie das Leben stellt, das ihre tun: Zivilcourage zeigen.

Die Filme werden kurz eingeführt, auf großer Leinwand gezeigt und dann im gemeinsamen Gespräch vertieft. 

Donnerstag, 21. November 2002

Prof. em. Dr. Karl-Wilhelm Dahm, Münster

„Globalisierung: Unser Vorteil - und die Dritte Welt?"

     Für viele Menschen ist „Globalisierung“ zum wichtigsten Sündenbock für Armut, Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung geworden – beinahe für alles, was in unserer Welt schlecht und beklagenswert ist.
     Das ist deshalb gefährlich, weil man so kaum noch wahrnimmt, welch große positive Wirkungen sich aus den ständig zunehmenden internationalen Verflechtungen auf vielen politischen, kulturellen und auch wirtschaftlichen Gebieten ergeben haben.
    
Es ist sogar besonders gefährlich, weil durch die pauschale Globalisierungskritik die konkreten Ursachen der Einzelprobleme wie Armut oder Umweltzerstörung nicht mehr gründlich genug erforscht und konkret bekämpft werden. Mit verbalen oder gewalthaltigen Demonstrationsattacken gegen den unfassbaren Moloch „Globalisierung“ wird da wenig ausgerichtet.
     Was uns ethisch gesehen hauptsächlich fehlt ist die weltweite Verständigung auf eine Prioritätenliste unserer Werte, vor allem darauf, dass eine demokratisch legitimierte Politik die Rahmenbedingungen der Wirtschaft neu definieren und zu deren Einhaltung durchzusetzen in der Lage sein muss.

2. Film- und Gesprächsabend mit Pfarrer Thomas Damm, Recklinghausen-Süd

Einzelheiten siehe Veranstaltung 13. November 2002
Mittwoch, 27. November 2002,
Gemeindezentrum Recklinghausen-Süd,
Magdalenenstr. 3 - 5


„Zivilcourage und christliche Existenz“

Central Station,
Walter Salles, Brasilien 1997

  Dezember 2002

Donnerstag, 5. Dezember 2002

Pfarrer i.R. Günter Pilgrim, Rotenburg/Wümme


„Mut haben und Machen - wie kann man das in dieser verwirrenden Zeit?


- Interessante Neuerscheinungen auf dem deutschen Büchermarkt des Jahres 2002 -


    
Zum Fest ein Buch verschenken – eine wirklich hübsche Idee! Ja, aber wie soll man das richtige Buch herausfinden?
     Man kann im Internet nachschauen. Da werden sie alle angeboten, die alten und die neuen. Aber ich möchte sie anfassen, darin blättern.
     Natürlich kann man in die Buchhandlung gehen. Welch eine verwirrende Fülle auf den Tischen und in den Regalen! Auf die freundliche Buchhändlerin warten mehrere Kunden. Für mich bleibt wenig Zeit.
     Vorschlag: man geht in Recklinghausen in den Literatur-Bücherabend von Günter Pilgrim. Da werden einen Abend lang gute Bücher vorgestellt, und Begeisterung – die ist vorhanden. Man muss es mal ausprobieren. 


        

 








Mittwoch, 11. Dezember 2002  13.30 Uhr

Fahrt nach Düsseldorf zum Landtag


- Plenarsitzung, politisches Gespräch und Ausstellungseröffnung -

     Nach der Teilnahme an einer Plenarsitzung und einem Gespräch mit Recklinghäuser Landtagsabgeordneten folgt um 18 Uhr die Eröffnung der Ausstellung antiquarischer Bücher von Christianus Gerson aus Recklinghausen und Johannes Buxtorf aus Kamen aus der Sammlung unseres Akademiemitgliedes Peter Borggraefe. Auf Einladung des Landtagspräsidenten Ulrich Schmidt wird Peter Borggraefe diese Ausstellung gestalten und dabei die neuesten Erkenntnisse über die Bedeutung der Gelehrtenfamilie Buxtorf für die Überlieferung der Ringparabel in Lessings Drama „Nathan der Weise“ darstellen.

Abfahrt 13.00 Uhr ab altem Busbahnhof Recklinghausen, Wickingplatz; Rückkehr gegen 21.00 Uhr.
Teilnahmepreis: 25

Schriftliche Anmeldung bei Peter R. Seeber,
Ostseestr. 43, 45665 Recklinghausen

Zur Anmeldung gehört die gleichzeitige Einzahlung des Teilnahmebetrages auf das Akademie-Konto 81 331 bei der Stadtsparkasse Recklinghausen (BLZ 426 500 30).
Eine Teilnahmekarte wird zugesandt

        




Wegen der notwendig langfristigen Planung folgt hier noch eine Vorschau auf zwei wichtige Veranstaltungen im 1. Halbjahr 2003

 

Dienstag, 7. Januar 2003, Christus-Kirche

Dr. Eugen Drewermann, Paderborn

Und der Fisch spie Jona an Land

Das Buch Jona tiefenpsychologisch gedeutet

     Das Büchlein Jona gehört ohne Zweifel zur Weltliteratur, nicht nur seines literarischen Ranges, sondern auch seines Inhalts wegen. Kaum eine Prophetengestalt der Bibel wie der Mann Jona ist so sehr identisch mit dem Programm und dem Auftrag, Gott ohne Ausschluss allen Völkern zu bringen. In der Bibel sonst kann nicht selten sehr eng, nach Art eines strengen nationalistischen Erwählungsglaubens, von Gott gesprochen werden. Das Büchlein Jona denkt und fühlt universalistisch. Im Strom des sogenannten Alten Testamentes stellt es eine der wichtigsten Korrekturen gegenüber jeglicher theologischen Verengung dar.

Eintritt für Nicht-Mitglieder: 6 €; für Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose: 3 €.

Vorverkauf 18.11. – 20. Dezember 2002 in der Geschäftsstelle Limperstraße 15 und darüber hinaus bis zum 6. Januar 2003 in der Paulus-Buchhandlung, Kellerstr. 14, Recklinghausen

Sonntag, 25. Mai, bis Donnerstag, 5. Juni 2003

Kunsttradition zwischen Nord und Süd
Studienfahrt nach Südtirol

     Einmalige Kunst und Kultur in Kirchen, Schlössern und Museen und dazu die herrliche Landschaft – das können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Studienfahrt im Frühsommer 2003. erleben. Bozen, Meran, Brixen, Sterzing, das Grödnertal, das Pustertal, der Vinschgau und die Dolomiten, das sind nur einige Ziele, die auf dem Programm stehen.









Flügelaltar von Jörg Lederer (gestorben 1550) in der Spitalkirche in Latsch /  Vinschgau




Das **** Hotel Plunhof in Ridnaun ist für 45 Personen gebucht. Der Komplett-Reisepreis mit Halbpension, Rundfahrten und Führungen beträgt pro Person im DZ 835 , der EZ-Zuschlag 110 €.

Interessierte können weitere Informationen bei Peter R. Seeber (Tel. 02361/499345), der die Reiseleitung hat, erhalten. Das detaillierte Tagesprogramm wird im Oktober 2002 fertig sein.

Unsere Veranstaltungen im Rahmen des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen & Lippe e.V. sind offen für jedermann.
Für das Programm sind verantwortlich:

Vorsitzender:
Peter R. Seeber, 45665 Recklinghausen, Ostseestraße 43
Tel. 02361/499345; Fax 02361/109023 e-mail: prseeber@t-online.de

Stellvertretender Vorsitzender:
Peter Borggraefe, 45657 Recklinghausen, Paulusstr. 34
Tel./Fax: 02361/16105

Stellvertretende Vorsitzende:
Eleonore Kloppenburg, 45659 Recklinghausen, Baas-Brathe-Weg 30
Tel./Fax: 02361/16345


Schriftführer:
Reinhard Wahnes, 45772 Marl, Uerdinger Str. 10
Tel./Fax: 02365/64301

Schatzmeister:
Werner Maethner, 45711 Datteln-Horneburg, Ulrichstr. 7
Tel. 02363/66328, Fax: 02363-731376

Geschäftsstelle:
Evang. Gemeindebüro (8.00 - 12.30 Uhr), 45657 Recklinghausen, Limperstraße 15
Telefon 02361/206203; Fax: 206202

e-mail der Akademie: info@evakre.de

Konto: Stadtsparkasse Recklinghausen, Konto-Nr. 81331, BLZ 426 500 30

Signet: Paul Reding, Waltrop

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